Digitale Wohngeldanträge

Online diskutiert und abgestimmt

Der Hamburger Senat hat im Januar 2020 umfangreiche digitalstrategische Leitlinien verfasst. In Ihnen wird beschrieben, wo und wie Digitalisierung und Vernetzung in Zukunft Hamburg noch lebenswerter machen soll. Die Leitlinien sind gut - aber noch längst nicht das Ende der digitalen Fahnenstange. Städte wie Wien und London zeigen, wo Hamburg noch visionärer und digitaler denken kann.

Wir als DOCKLAND, wollen die Strategie und Umsetzung begleiten und konstuktiv ergänzen. So fordern wir beispielsweise, dass ab 2021 überall in Hamburg Wohngeldanträge vollständig online gestellt werden können.

 

Gegen steigende Mieten hilft kluge Baupolitik - und gezielte Unterstützung von denjenigen, die sich die Miete in Hamburg nicht mehr leisten können. Dafür gibt es das Wohngeld und seit dem 01.01.2020 das Wohngeldstärkungsgesetz der SPD-Bundestagsfraktion. Ca. 660.000 Haushalte bundesweit können so bei ihren Mietzahlungen unterstützt werden.

Damit mehr Haushalte in unserer Stadt diese Unterstützung wahrnehmen und beantragen, wollen wir als DOCKLAND erreichen, dass in Hamburg Wohngeldanträge zukünftig auch vollständig online eingereicht werden können. Derzeit müssen Bürgerinnen/Bürger für Ihren Antrag auf Wohngeld in Hamburg noch Dokumente aus dem Internet herunterladen und diese persönlich beim Bezirksamt abgeben.
 
 In vielen anderen Kommunen z.B. in Reinfeld in Schleswig-Holstein ist die Beantragung von Wohngeld bereits heute online möglich. Durch die Digitalisierung des Wohngeldantrags wollen wir auch in Hamburg die Barrieren für die Beantragung von Unterstützung reduzieren und Hamburgerinnen und Hamburgern ein noch besseres Kundenerlebnis im Umgang mit ihren Bezirksämtern und Behörden vor Ort ermöglichen. Durch die Reduktion an ausgedruckten Dokumenten gewinnt zusätzlich auch noch die Umwelt.

Unsere DOCKLAND-Vision, dass für Wohngeldanträge kein Hamburger mehr aufs Amt gehen muss, haben wir Online diskutiert, gemeinsamen als Antrag erarbeitet und werden die Idee dem SPD-Landesparteitag zur Abstimmung vorschlagen.

Wenn du auch Ideen hast, wie Hamburg durch digitale Lösungen noch inklusiver und lebenswerter für uns alle werden kann: Melde dich bei uns!

Bürgerbeteiligung auf Bezirksebene

Online diskutiert und abgestimmt

Als Teil der digitalstrategische Leitlinien des Hamburger Senats wurde auch das digitale Partizipationsszstem (DIPAS) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen vorgestellt. DIPAS ermöglicht allen HamburgerInnen sich über eine digitale Platform aktiv an der Gestaltung Hamburgs zu beteiligen. Diese Maßnahme begrüßen wir als DOCKLAND sehr und unterstützen diese zeitgemäse Form der Bürgerbeteiligung. DIPAS stellt dabei aber nur eine von vielen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung dar, die die digitale Medien ermöglichen.

 

Wir als DOCKLAND, fordern beispielsweise, dass die Stadt Hamburg eine Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung auf Bezirksebene zu zahlreichenThemen schaft.  Als Vorbild dient dabei die „Tübinger Bürger App”. Diese ermöglicht die Einbindung von BürgerInnen in lokale Entscheidugen durch eine einfache Meinungsabfrage. So konnten die TübingerInnen beispielsweise ihre Meinung zum Bau eine Schwimmbads äußern und diese wurde im Gemeinderat berücksichtigt.

Außerdem fordern wir das Schaffen einer digitalen Bürgerplattform auf der Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft öffentlich zusammenkommen. Diese Plattorm kann sowohl bestehende Formate, wie Informationsveranstaltungen/Anhörungsverfahren, online zugänglich machen oder auch neue Formate schaffen die ausschließlich online stattfinden.

Diese Formen der Bürgerbeteiligung werden durch digitale Infrastruktur ermöglicht und können so eine breite Masse der Gesellschaft erreichen. Um möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger zu erreichen, ist es wichtig, dass die Partizipation orts – und zeitunabhängig ist, sowie einen einfachen Zugriff in Form einer App ermöglicht. Auch hier dient die „Tübinger Bürger App“ als ein Beispiel für ein solches Format, welches es allen BürgerInnen ermöglicht ihre Meinung in die Entscheidungen des Gemeinderates einfließen zu lassen und dadurch in den politischen Prozess eingebunden sind.

 

Unsere DOCKLAND-Vision, Bürgerbeteiligung durch digitale Werkzeuge zu kreiren und zu fördern , haben wir Online diskutiert, gemeinsamen als Antrag erarbeitet und werden die Idee dem SPD-Landesparteitag zur Abstimmung vorschlagen.

Wenn du auch Ideen hast, wie Hamburg durch digitale Lösungen die Partizipation der BürgerInnen erleichtern kann: Melde dich bei uns!

Unser digitales

Hamburg

Wir diskutieren, wie die digitale Stadt Hamburg aussehen soll: In Anträgen, Diskussionen und auf Veranstaltungen

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